Doing Diversity: Eine Toolbox für Gleichstellungsbeauftragte, Forschende und Lehrende an Schweizer Hochschulen

Dr. Andrea Zimmermann (Zentrum Gender Studies Uni Basel), Christiane Löwe (Abteilung für Gleichstellung der Universität Zürich), Ursina Anderegg (Abteilung für Gleichstellung der Universität Bern), Fleur Weibel M.A. (ThinkTank Gender und Diversity), Patricia Felber (Leiter Fachstelle Gender & Diversity ZHdK), Anna Sommer, Jacqueline Kühne (Sozial- und Umweltverantwortliche PH Bern), Redaktion Gender Campus

 

Kurzbeschrieb

Die Toolbox DOING DIVERSITY ist ein Kooperationsprojekt des Modul B des P-7 «Chancengleichheit und Hochschulentwicklung» von swissuniversities. Sie vereint auf der Webplattform Gender Campus einschlägige Informationen, Projekte, Best Practices, Literatur, Aktualitäten und weitere relevante Ressourcen zu den Themen Diversity, Chancengleichheit und Inklusion an Schweizer Hochschulen.  

Die Toolbox soll die Arbeit der Gleichstellungs- und Diversitystellen, Verwaltungsangestellten, Lehrenden und Forschenden der Hochschulen sichtbar machen und vereinfachen. Für die verschiedenen Zielgruppen werden spezifische Einstiege in die Datenbank geschaffen. 

DOING DIVERSITY wird im Herbst 2019 online gehen. Die Toolbox ist viersprachig und hochschulübergreifend ausgerichtet – alle Schweizer Hochschulen können Inhalte für die Toolbox aufbereiten und vorschlagen.

Ziel

Das Projekt soll die Fülle an Diversity-Massnahmen aufzeigen und zugänglich machen, die bereits existieren, aber auch zu neuen Innovationen anregen. Dies unterstützt letzten Endes alle Hochschulen in der Implementierung und Weiterentwicklung ihrer Diversity-Strategien und -Massnahmen. Die Inhalte erhalten eine Plattform und damit erhöht sich ihre Sichtbarkeit. Insbesondere vorbildliche Diversity-Massnahmen erhalten einen prominenten Online-Auftritt und können zeitweise auch auf der Startseite von Gender Campus beworben werden.

Teilprojekt Zentrum Gender Studies

Teilprojekt Differenzsensibel Lehren und Lernen an der Universität Basel

Verantwortliche: Dr. Andrea Zimmermann

Das Projekt „Differenzsensibel Lehren und Lernen an der Universität Basel" erweitert das bestehende Angebot der Hochschuldidaktik um die Perspektive sozialer Ungleichheitsverhältnisse in der Unterrichtssituation. Ziel dabei ist es, die Dozierenden zu einem reflektierten Umgang mit Differenzen zu befähigen, so dass ein wertschätzender Umgang mit der Heterogenität von Perspektiven innerhalb einer Lehrveranstaltung ermöglicht wird. Gleichzeitig können auf diese Weise Studierende sensibilisiert werden für verschiedene Formen von Aus- und Einschlüssen im Kontext der Hochschule.

Im Rahmen eines fakultären Projekts entstand eine Masterarbeit, die den aktuellen Stand zu Differenzsensibler Lehre an Deutschschweizer Hochschulen diskutiert, sowie Empfehlungen für Fortbildungen an der Universität Basel entwickelt. Im Anschluss wurden in Absprache mit der Hochschuldidaktik zwei Fortbildungsangebote konzipiert und durchgeführt. Im Rahmen des Teilprojekts «Doing Diversity» wird an diese Diskussion angeknüpft und die Implementierung der entwickelten Konzepte und Formate an der Universität Basel weiter begleitet.

Damit leistet dieses Projekt einen entscheidenden Anteil an einer  gleichstellungsorientierten Organisationsentwicklung und zielt mittel- und langfristig auf den Abbau der horizontalen Segregation innerhalb des jeweiligen Studienangebots.

Masterarbeit Rahel Locher: Differenzsensible Hochschullehre. Theoretische Debatten und praktische Umsetzung.

Aktuelle Veranstaltung im HS 19 in Kooperation mit der G3S

https://dgw.philhist.unibas.ch/de/aktuelles/veranstaltungen/details/news/classism-why-does-it-matter/ 

Vergangene Weiterbildungsangebote

Flyer