
Das Basler Studium der Geschlechterforschung legt im Bachelor sowie Master neben der theoretischen und methodischen Ausbildung einen Akzent auf die Anwendung und Vermittlung des Erlernten. Dafür können Studierende ein Praktikum im Umfang von wenigstens 5 KP bis maximal 8 KP (150 bis 240 Stunden, inklusive Praktikumsbericht) absolvieren. Dies wird mit einer Betreuungsperson vor Beginn des Praktikums mittels Learning Contract vereinbart.
Im Praktikum transferieren Studierende das im Studium der Geschlechterforschung erworbene Wissen auf ein Praxisfeld. Dieser Theorie-Praxis-Transfer hat zum Ziel, ausgewählte theoretische Konzepte der Geschlechterforschung eigenständig in der Praxis anzuwenden. Die gesammelten Erfahrungen werden abschliessend schriftlich in einem Praktikumsbericht geschlechtertheoretisch eingeordnet und reflektiert.
Studierenden steht für ein Praktikum ein weites Feld an Tätigkeiten offen. Der Tätigkeitsbereich hat entweder einen direkten Geschlechterbezug oder bietet während des Praktikums die Möglichkeit, ein Thema aus Geschlechterperspektive zu bearbeiten.
In der Regel kümmern sich Studierende selbst um einen Praktikumsort. Praktikumsplätze müssen dabei nicht also solche ausgewiesen sein, müssen aber genügend institutionellen Rahmen bieten, damit ein Praktikum begleitet und umgesetzt werden kann. Praktika können sowohl bezahlt als auch unbezahlt sein.
Ein Praktikum kann – je nach inhaltlicher Passung – von allen Mitarbeitenden des Fachbereichs Geschlechterforschung betreut werden.
Anna Carson Sator
Oberassistenz
Verantwortlich: Master und Praktikum
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