
Graduierten-Workshop mit Andrea B. Braidt
Der Workshop “Queere Affektverschiebungen” mit Andrea B. Braidt (Universität Wien) fokussiert, ausgehend von Emily Brontes Roman Wuthering Heights, die Frage nach der Affizierung des Publikums in der Rezeption des Textes, seiner diversen Filmadaptionen sowie in der performativen Aneignungen des Stoffes durch Kate Bushs Musikvideo zum gleichnamigen Song (1978) sowie der Flashmobs The Most Wuthering Heights Day Ever (ab 2013). Dabei spielen insbesondere folgende Gegenstände eine Rolle: Heimsuchung ("ghostly matters", Avery Gordon), Postkolonialität ("The empire strikes back", Mithu Sanyal), Natur/Kultur sowie Performativität und Performance. Den Leitfokus in der Kontextualisierung dieser Gegenstände mit Wuthering Heights als Stoff bilden Geschlechtermedialisierung und Techniken des Queerens.
Der Workshop besteht aus Inputs der Workshopleiterin zu grundlegenden Begriffen und Thesen, und aus geführten Gruppendiskussionen. Filmbeispiele werden integriert, eine Kenntnis des Stoffes (des Romans) ist wünschenswert, jedoch nicht erforderlich.
Andrea B. Braidt ist Privatdozentin für Film- und Medienwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien mit Forschungsschwerpunkten in Gender/Queer Film Studies, Filmgenre- und Erzählforschung.
Anmeldung bis zum 1. Mai 2026
Dieser Workshop richtet sich primär an Mitglieder des Graduiertenprogramms Gender Studies Basel (GGSB), des IDP sowie der Graduate School for Social Sciences (G3S).
Es gilt: First come, first serve. Bitte meldet euch bei Interesse bis zum Freitag, 1. Mai 2026, bei ggsbgenderstudies@unibas.ch.
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