
Der Workshop fokussiert, ausgehend von Emily Brontes Roman Wuthering Heights, die Frage nach der
Affizierung des Publikums in der Rezeption des Textes, seiner diversen Filmadaptionen sowie in der
performativen Aneignungen des Stoffes durch Kate Bushs Musikvideo zum gleichnamigen Song (1978)
sowie der Flashmobs The Most Wuthering Heights Day Ever (ab 2013). Dabei spielen insbesondere
folgende Gegenstände eine Rolle: Heimsuchung („ghostly matters“, Avery Gordon), Postkolonialität („the
empire strikes back“, Mithu Sanyal), Natur/Kultur sowie Performativität und Performance. Den Leitfokus
in der Kontextualisierung dieser Gegenstände mit Wuthering Heights als Stoff bilden Geschlechtermedialisierung
und Techniken des Queerens.
Der Workshop besteht aus Inputs der Workshopleiterin zu grundlegenden Begriffen und Thesen, und
aus geführten Gruppendiskussionen. Filmbeispiele werden integriert, eine Kenntnis des Stoffes (des
Romans) ist wünschenswert, jedoch nicht erforderlich.
Anmeldung: Dieser Workshop richtet sich primär an Mitglieder des Graduiertenprogramms Gender
Studies Basel (GGSB), des IDP sowie der Graduate School for Social Sciences (G3S). Es gilt:
First come, first serve. Bitte meldet euch bei Interesse bis zum Freitag, 1. Mai 2026, bei ggsbgenderstudies@
unibas.ch.
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