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09. April 2026 | 16:15–17:45 Uhr | ZGS (Rheinsprung 21) | Seminarraum 00.0004 & online

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Herzliche Einladung zum zweiten Vortrag der Reihe "Imagining Better Futures Together"!

Global erstarken autoritäre, rechte Politiken, Antifeminismus und der Kampf gegen „Wokeness“ sind zu ihren zentralen Elementen avanciert. Angesichts dieser Entwicklungen ist feministische Solidarität die Herausforderung der Stunde. Doch was sind die Möglichkeitsbedingungen von Solidarität? so fragt Lea Susemichel in ihrem Vortrag “Unbedingte feministische Solidarität”. Und weiter: Wie kann eine radikale und unbedingte Solidarität unter Ungleichen aussehen, die konfliktiv ist, keine geteilten Erfahrungen und Identitäten voraussetzt und Differenzen sowie Dissonanzen nicht nur zulässt, sondern sogar zur Voraussetzung hat? Und wie lässt sich diese Solidarität verstetigen?

Lea Susemichel geboren und aufgewachsen in Deutschland, studierte Philosophie und Gender Studies an der Universität Wien mit Schwerpunkt feministische Sprachphilosophie. Als Autorin, Journalistin, Lehrbeauftragte und Vortragende arbeitet sie u. a. zu den Themen Identitätspolitik, Solidarität, feministische Theorie & Bewegung, feministische Kunst & Ästhetik sowie emanzipatorische Medienpolitik. Seit 2006 ist sie leitende Redakteurin des feministischen Magazins an.schläge.

Dieser Vortrag ist Teil der Reihe “Imagining Better Futures Together” im Rahmen des Jubiläumsprogramms 2026 und wird am 9. April am Zentrum Gender Studies gehalten.

Konzept & Organisation
Bianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin

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