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Publikation zu den Kulturellen Grundlagen von Digitalisierungsbestrebungen | Bianca Prietl
Das Geschlecht der Datafizierung. Zu den kulturellen Grundlagen aktueller Digitalisierungsbestrebungen
Dieser Beitrag von Bianca Prietl ist im aktuellen Band der Publikationsreihe „Interdisziplinäre Geschlechterforschung“ des Centers Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI) erschienen.
Er untersucht den anhaltenden 'Ruf' nach Digitalisierung und analysiert hierfür die gesellschaftlichen Voraussetzungen des "Willens zur Datafizierung". Ziel ist es, besser zu verstehen, welche kulturellen Wissensbestände der Datafizierung zugrunde liegen, wie diese als machtförmig und zugleich machtvoll verstanden werden können und wie diese dabei mit Geschlechternormen verflochten und in diesem Sinne vergeschlechtlicht werden. Damit reiht sich der Beitrag in die lange Tradition der feministischen Wissenschafts- und Technikforschung und ihr Bemühen ein, jene mächtigen Erzählungen zu dekonstruieren, die technowissenschaftliche Entwicklungen immer wieder mit Fortschritts-, Wahrheits- und Objektivitätsnarrativen verknüpfen und diese derart legitimieren, ‚befeuern‘ und in ihrer Form und Gestalt prästrukturieren.
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