Welten in queer_feministscher spekulativer Fiktion

Wie nicht schier verzweifeln angesichts multipler Krisen, Pandemie, Rechtsruck, dem Erstarken autokratischer Systeme? Wie den Albtraum einer Gegenwart ertragen, in der die eigene Existenz fortgesetzten Angriffen ausgesetzt ist? Eine Antwort ist: mit Imaginaktivismus und gemeinsamen Spekulieren als widerständiger Praxis. Im Vortrag wird das Potenzial queer_feministischer Spekulativer Fiktion diskutiert, nach Möglichkeiten des Überlebens in einer antagonistischen gesellschaftlichen Ordnung zu suchen und gemeinsam Vorstellungen einer gerechteren Welt zu entwickeln, getragen von radikaler Zärtlichkeit, Empathie und Kulturen der Für/Sorge.
 

Dagmar Fink ist Literatur- und Kulturwissenschafterin mit Schwerpunkt auf Gender und Queer Studies, feministische (Techno)Wissenschaftskritik, Repräsentationskritik, Science Fiction und queeren Weiblichkeiten. Sie lehrt u.a. in den Gender Studies an Hochschulen in der D-A-CH-Region. Im Kollektiv gender et alia übersetzt sie theoretische Texte vom Englischen ins Deutsche und sie ist Ko_Leiterin von QUEERTACTICS. QUEER_FEMINIST FILM FESTIVAL VIENNA. Ihre Monografie Cyborg werden. Möglichkeitshorizonte in feministischer Theorien und Science Fictions  erschien 2021 bei Transcript.

Konzept & Organisation
Bianca Prietl, Anna K. Kraft & Jasmin Schmidlin

Ort
Zentrum Gender Studies
SR 00.004 und online

Uhrzeit
16:15–17:45 Uhr
mit anschliessendem Apéro

Zugangsmöglichkeiten/Barrieren
Der Raum ist über den Seiteneingang berollbar. Für den Zugang wird ein Badge benötigt.
Gerne stehen wir für Fragen und Unterstützung zur Verfügung. 

Nach oben