Geneva Moser


Doktorandin (Philosophisch-Historische Fakultät)

 

Porträt

  • Bachelorstudium literarisches Schreiben, Schweizerisches Literaturinstitut Biel, Kunsthochschule Bern
  • Masterstudium der Philosophie und Geschlechterforschung Universität Basel
  • Doktorandin der Graduierten Schule Social Sciences G3S und im Graduiertenkolleg Gender Studies Universität Basel

 

Dissertationsprojekt

Inszenierungen des ‚Wir’ – Formen feministisch-kritischer Kollektivität, Erstbetreuung: Prof. Dr. Andrea Maihofer, Universität Basel; Zweitbetreuung: PD. Dr. Katrin Meyer, Universität Zürich; Drittbetreuung: Dr. Andrea Maria Zimmermann, Universität Basel

 

Mitgliedschaften

  • Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (SGGF)
  • Mitglied in der AG «Affekte, Gefühle und Emotionen» der SGGF
  • Verein Feministische Wissenschaft Schweiz (Femwiss) 
  • Redaktion FAMA

 

Stipendien

  • Max-Fäh-Preis für die Masterthesis in Philosophie
  • Anschubstipendium G3S April 2018 – März 2019

 

Lehre

  • Zeppelin Universität Friedrichshafen D Oktober 2018
    • Student Study Sexualität & Körper – Judith Butler: Einführung

    • Student Study Third Wave Feminism

  • Zentrum Gender Studies, Universität Basel

    • FS 18: Proseminar Feministische Bündnispolitiken und Koalitionen 
    • HS 17: Proseminar Einführung in Judith Butlers Geschlechtertheorien 
    • HS 16 Tutorin Interdisziplinäre Ringvorlesung: Einführung in die Geschlechterforschung Zentrum Gender Studies, Universität Basel
  • Hochschule der Künste Bern
    • HS 16 Mentorin Kunstvermittlung
    • FS 18 Mentorin Kunstvermittlung
.

 

 


Forschungsschwerpunkte

  • Affekte, Gefühle und Emotionen
  • Queer-feministische Theorie und Kritik
  • Postkoloniale Theorie
  • Drama, Theater und Performance

 

Publikationen

Moser Geneva (2017) Ambivalenzen queerer Sichtbarkeit aus affekttheoretischer Perspektive. In: Museum of Contemporary Photography at Columbia College Chicago & Photoforum Pasquart Biel/Bienne (Hg.) Disruptive Perspectives; Eggenstein: Stober

 

Vorträge

  • 01.2018 Theater der Gefühle, bei der Tagung AG Gender, Institut für Theaterwissenschaft, Freie Universität Berlin D, (12.-13.1.2018)
  • 10.2017 Kompliz_innenschaft - Queer_Feminist Coalitions and Critical Interventions, am Warburg Studienkurs „Forming Collectives“ Kunstgeschichtliches Seminar Universität Hamburg D (9.-13.10.2017)
  • 10.2017 Intersektionaler Aktivismus am Beispiel des Begriffes „Kompliz_innenschaft“ Response am Workshop „Unerzählte LGBTQ Geschichten“, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung Universität Bern CH (27.-28.10.2017)

 

Aktuelle Projekte 

In den letzten Jahren ist in der Geschlechterforschung eine rege Theoretisierung von Formen der feministisch- kritischen Kollektivität und Konzeptionen des ‚Wir’ zu beobachten. Geleitet von der primären Forschungsfrage - Wie wird feministisch-kritische Kollektivität inszeniert? – unternehme ich in meinem Dissertationsprojekt „Inszenierungen des Wir – Formen feministisch-kritischer Kollektivität im Gegenwartstheater“ eine hegemoniekritische und hegemonieselbstkritische sowie affekt- und gendersensible Suche nach Inszenierungen feministisch-kritischer Kollektivität im Gegenwartstheater. Das Materialkorpus von zehn Stücken und deren Inszenierung (Uraufführung) aus dem Gegenwartstheater wird in einem ersten Forschungsschwerpunkt (1) diskursanalytisch hierauf untersucht. Der zweite Forschungsschwerpunkt (2) umfasst eine überblicksartige Aufarbeitung sowie historische und politische Einbettung der herausgearbeiteten Kollektivverständnisse mittels (queer_)feministischer Theorie. Als dritter Forschungsschwerpunkt (3) werden basierend auf affekttheoretischen Arbeiten Zusammenhänge zwischen Inszenierungen feministisch-kritischer Kollektivität und spezifischen Affekten herausgearbeitet. Forschungsziel ist es, Möglichkeiten kollektiven Handelns unter Anerkennung von Differenzen mit einem intersektionalen Ansatz zu theoretisieren und damit die gegenwärtige Theoriedebatte um Intersektionalität und Differenz unter Einbezug postkolonialer Forschungsperspektiven um einen handlungsorientierten und affektbasierten Ansatz zu erweitern.