Portrait: Zentrum Gender Studies

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Das Zentrum Gender Studies wurde 2001 gegründet und wird von Prof. Dr. Andrea Maihofer geleitet. Inzwischen ist das Zentrum eine eigenständige Einheit im Departement Gesellschaftswissenschaften der Philosophisch-Historischen Fakultät. Das Zentrum ist aufgrund seiner Forschungsarbeiten und seines vielfältigen Lehrangebots auf Bachelor-, Master- und Doktoratsebenen national und international von großer Bedeutung. Bei der Doktoratsausbildung ist es Leading House des interuniversitären Doktoratsprogramms Gender Studies CH. Dieses Programm wird finanziert von swissuniversities. Seine Ziele sind eine breite Etablierung der Geschlechterforschung und eine exzellente Nachwuchsförderung im Rahmen von Graduiertenkollegien bzw. Doktoratsprogrammen. Auf der Internetplattform Gendercampus können sich NachwuchswissenschaftlerInnen vernetzen und Studierende ein nationales Vorlesungsverzeichnis nutzen. Diese national abgestimmte Entwicklung eines neuen Fachs ist international einmalig.

Offen und anregend ist die Atmosphäre in der Bibliothek des Zentrums Gender Studies. Die gut ausgestatteten Arbeitsplätze werden für Recherchezwecke und zum wissenschaftlichen Arbeiten rege genutzt. Die charmanten Räumlichkeiten laden zum Verweilen ein. Oder zum Schmökern in der Literatur zu Geschlechterforschung und Feministischer Theologie. Für die Schweiz ist so ein einzigartiger Ort entstanden, der auch der interessierten Öffentlichkeit Zugang zu aktuellen und klassischen Texten der Geschlechterforschung bietet.

In kurzer Zeit hat das Zentrum lokale wie nationale Bedeutung erlangt. Es wirkt leitend im zukunftsweisenden gesamtschweizerischen Kooperationsprojekt Netzwerk Gender Studies Schweiz, in welches auch das Graduiertenkolleg integriert ist. Das Projekt wird von der Schweizerischen Universitätskonferenz finanziert. Seine Ziele sind eine breite Etablierung der Geschlechterforschung und eine exzellente Nachwuchsförderung im Rahmen von Graduiertenkollegien. Auf der Internetplattform Gendercampus können sich NachwuchswissenschaftlerInnen vernetzen und Studierende ein nationales Vorlesungsverzeichnis nutzen. Diese national abgestimmte Entwicklung eines neuen Fachs ist international einmalig.