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SUMMARY:Recht auf Trauer: Lesung mit anschliessendem Gespräch
DESCRIPTION:Wer ist betrauerbar? Wer wird erinnert?\\r\\n\\r\\nDie Bestattu
 ngspraxis in Deutschland ist von Machtverhältnissen\, insbesondere von Kl
 assismus und Heteronormativität\, geprägt. Aktuell werden immer mehr arm
 e Menschen in Deutschland\, für die keine Angehörigen die Bestattungspfl
 icht wahrnehmen (können)\, ohne Grabstein und Namen\, ohne Trauerfeiern u
 nd Blumenschmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern bestattet. Teilweise
 \, wie z.B. in dem Berliner Bezirk Neukölln\, finden die ordnungsbehördl
 ichen Bestattungen monatlich als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Of
 t wurden diese Menschen schon zu Lebzeiten marginalisiert und gesellschaft
 lich ausgegrenzt.\\r\\nFrancis Seeck zeigt in diesem Buch den Zusammenhang
  zwischen Machtverhältnissen\, Ausgrenzung und Beerdigungspraktiken auf. 
 Aber auch die eigene Geschichte der Autor*in hat ihren Platz. So geht es a
 uch um Widerstand auf anonymen Friedhofswiesen\, sei es durch Trauergäste
 \, Aktivist*innen\, Forscher*innen und Mitarbeiter*innen – ganz im Sinne
  von „Rest in protest!“.\\r\\n\\r\\nDie Autor*in:\\r\\nFrancis Seeck i
 st Kulturanthropolog*in und lebt in Berlin. Francis promoviert zu kollekti
 ven Fürsorge/Care Praxen von trans* und nicht-binären Menschen in Deutsc
 hland und der Schweiz. Francis arbeitet zudem als Antidiskriminierungstrai
 ner*in und Lehrbeauftragte*. 
X-ALT-DESC:Wer ist betrauerbar? Wer wird erinnert?\n\nDie Bestattungspraxis
  in Deutschland ist von Machtverhältnissen\, insbesondere von Klassismus 
 und Heteronormativität\, geprägt. Aktuell werden immer mehr arme Mensche
 n in Deutschland\, für die keine Angehörigen die Bestattungspflicht wahr
 nehmen (können)\, ohne Grabstein und Namen\, ohne Trauerfeiern und Blumen
 schmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern bestattet. Teilweise\, wie z.
 B. in dem Berliner Bezirk Neukölln\, finden die ordnungsbehördlichen Bes
 tattungen monatlich als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Oft wurden 
 diese Menschen schon zu Lebzeiten marginalisiert und gesellschaftlich ausg
 egrenzt.\nFrancis Seeck zeigt in diesem Buch den Zusammenhang zwischen Mac
 htverhältnissen\, Ausgrenzung und Beerdigungspraktiken auf. Aber auch die
  eigene Geschichte der Autor*in hat ihren Platz. So geht es auch um Widers
 tand auf anonymen Friedhofswiesen\, sei es durch Trauergäste\, Aktivist*i
 nnen\, Forscher*innen und Mitarbeiter*innen – ganz im Sinne von „Rest 
 in protest!“.\n\n<b>Die Autor*in:</b>\nFrancis Seeck ist Kulturanthropol
 og*in und lebt in Berlin. Francis promoviert zu kollektiven Fürsorge/Care
  Praxen von trans* und nicht-binären Menschen in Deutschland und der Schw
 eiz. Francis arbeitet zudem als Antidiskriminierungstrainer*in und Lehrbea
 uftragte*.&nbsp\;
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